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SUMMARY:Filmklub - Parthenope
DESCRIPTION:Regie: Paolo Sorrentino Buch: Paolo Sorrentino Kamera: Daria Dâ
 €˛Antonio Musik: Lele Marchitelli Darsteller: Celeste Dalla Porta, Gary Ol
 dman, Dario Aita, Isabella Ferrari, Peppe Lanzetta\n\nDrama, Fantasy, IT 2
 024, OmU, 136 Min.\n\nSirenen sind Sagenwesen, denen niemand widerstehen k
 ann. Bei Homer half einst nur Wachs in den Ohren. OscarpreistrĂ¤ger Paolo 
 Sorrentino (â€žLa Grande Bellezzaâ€ś, â€žDie Hand Gottesâ€ś, â€žEwige Juge
 ndâ€ś) erzĂ¤hlt in â€žParthenopeâ€ś von einer modernen Sirene. In ihrem Fa
 ll brĂ¤uchte man Wachs eher fĂĽr die Augen. Denn sie ist auf eine spektaku
 lĂ¤re Weise schĂ¶n â€“ jedenfalls wenn man einen bestimmten sĂĽdeuropĂ¤isc
 hen Typ weiblicher SchĂ¶nheit als Norm nimmt. Celeste Dalla Porta, davor a
 ls Model und in Werbeclips fĂĽr Campari bekannt geworden, gibt hier ihr De
 bĂĽt im internationalen Kino.\n\nIhren Namen bekommt Parthenope von ihrem 
 Vater, einem waschechten neapolitanischen Patriarchen. Er schaut von seine
 m beeindruckenden Palazzo aus zu, wie seine Tochter im Wasser zur Welt kom
 mt â€“ eine halb mythische Geburt. Wir schreiben das Jahr 1950, von dem au
 s Sorrentino in opulenten Bildern durch die italienische Zeitgeschichte ei
 lt. Ein wenig Zeit nimmt er sich nach 1970, in den Jahren, in denen Parthe
 nope mit ihrer jugendlichen Strahlkraft halb Capri verrĂĽckt macht, wenn s
 ie nicht gerade bei einem herrlich mĂĽrrischen Professor (der groĂźe Silvi
 o Orlando) Anthropologie studiert. Das Thema, das er ihr vorgibt: Wunder. 
 Ein Mirakel ist eindeutig Parthenope selbst.\n\nBei Homer haben die Sirene
 n noch keine Namen. Erst spĂ¤ter erfand eine Legende die Parthenope, die s
 ich ins Meer stĂĽrzte, weil Odysseus ihr widerstand. Vor diesem Hintergrun
 d betreibt Sorrentino eindeutig aufklĂ¤rerische Arbeit am Mythos: Seine Pa
 rthenope geht nicht ins Wasser. Sie geht lieber in die Bibliothek.\n\nP.S.
  Parthenope, von griechischen Siedlern gegrĂĽndet, war Neapels erste VorgĂ
 ¤ngerin. Etwa 500 v. Chr. wurde im Nordosten eine zweite griechische Stadt
  gegrĂĽndet, die man Neapolis (â€žNeue Stadtâ€ś) nannte. Von da an trug Pa
 rthenope auch den Namen PalĂ¤opolis (â€žAlte Stadtâ€ś). Der Dichter Vergil
  bezeichnete Neapel poetisch als â€žParthenopeâ€ś und die Einheimischen we
 rden noch heute â€žpartenopeiâ€ś genannt.\n\nFotos Â© Polyfilm\n\nhttps://
 www.filmklub-wieselburg.at/ http://www.kinomalvier.at/
LOCATION:KINO mal vier Wieselburg
DTSTAMP:20260825T111045Z
DTSTART:20260923T173000Z
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